
Mit dieser offenen
Ausschreibung lŠdt
die Akademie Kloster
Steinfeld zur dritten Ausstellung
im neu geschaffenen
KUNSTRAUM,
Galerie der Akademie Kloster
Steinfeld, herzlich ein.
Sie findet statt vom 5.
September bis 7. November 2010
Zu
dem Titel
Eben warÕs
noch Paradies ...
eine
Metapher fŸr GlŸck
erbitten
wir Malerei und Grafik, Objekte und Installationen mit dem vorgegebenen Format
von maximal 80 x 80 cm.
(ein kleines Paradies!)
Innerhalb
dieses Rasters kann jede Grš§e, auch die Anzahl der Bilder bzw. Objekte, frei
gewŠhlt
werden.
(Die Ma§e verstehen sich einschlie§lich Rahmen und AbstŠnde!)
Frei
stehende Objekte und Installationen mŸssen nur bedingt dieses Format erfŸllen.
Eine Anmeldung
mit
mšglichst genauer Beschreibung und Grš§enangabe ist erwŸnscht und wird dann,
den rŠumlichen
Mšglichkeiten
entsprechend, im Einzelfall abgesprochen.
- †ber
die Teilnahme an der Ausstellung
entscheidet, bei einer Vielzahl von Bewerbungen, eine Jury
an Hand
der eingereichten Fotos und der vorgestellten Intention zum Thema. (siehe
Anhang)
- Die Abgabe der Bilder( nach einer Zusage
zur Teilnahme)
erfolgt
bitte bis spŠtestens 28. / 29.
August in der Galerie. Ansonsten kšnnen Sie Ihre Arbeit(en)
jederzeit
auch wŠhrend der …ffnungszeiten (sa + so zwischen
11.00 und 17.00 Uhr) dort abgeben.
Alle
Bilder mŸssen hŠngefertig und mit Name, Titel, Technik, Jahreszahl und Preis
beschriftet sein.
- Die Gestaltung der Ausstellung liegt in
den HŠnden von Eva-Maria und Udo Hermanns.
- Die Eršffnung der Ausstellung ist am Sonntag,
dem 5. September um 15.00 Uhr.
- Einladungen zur Vernissage werden von
der Akademie ca. 14 Tage vor dem Termin bereitgestellt.
- Der Transport der Bilder geht zu Ihren
Lasten.
- Auf
VerkŠufe wŠhrend der Ausstellung
erhebt die Galerie eine Provision von 30 %, um den Betrieb
der
Galerie langfristig auf ãfeste FŸ§eÒ zu stellen.
-
Bilder und Objekte kšnnen wŠhrend der Ausstellung nicht versichert
werden.
Die Akademie Ÿbernimmt keine Haftung.
Wir bitten um Ihre Anmeldung mit Konzept und ggf. bereits
Fotos bis zum 31. Juli 2010.
Weitere
Fotos kšnnen bis zum 15. August 2010 nachgereicht werden.
Anmeldebogen
im Anhang
an Eva-Maria Hermanns, Kerperscheid
36, 53937 Schleiden
oder
emhermanns@online.de
Die
Idee zur Ausstellung und eine inhaltliche Beschreibung finden Sie auf der
nŠchsten Seite und
wir
hoffen, Sie damit begeistern zu kšnnen. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!
Weitere
Informationen gerne unter:
Tel.:
E.M. Hermanns 02445/911250 oder e-mail: emhermanns@online.de
Eben warÕs noch Paradies ...
eine Metapher fŸr GlŸck
ein Thema mit vielen Facetten und Aspekten, ein Ziel, eine Vision, ein Mythos?
Paradies, ein Begriff, der Menschen aller Zeiten und aller Kulturen beschŠftigt. Man denkt an GlŸck, Reichtum,
Himmel ... erst im Jenseits oder schon jetzt ... wo ist das Paradies?
Das Paradies ist durch ursprŸngliche Unschuld, dauerhaften Frieden und die Anwesenheit Gottes gekennzeichnet.
Hier lebt der Mensch im ewigen Licht, in všlliger Harmonie, eingebettet in Gemeinschaft mit der Schšpfung, strebt
nicht nach Selbsterkenntnis, kennt keinen Wissensdurst, keine Sorgen, keine MŸhe und keine Konflikte. Das Paradies
ist Ausgangs- und Endpunkt ewiger Sehnsucht des Menschen ... eine Vision der Menschheit der Endlichkeit zu
entfliehen, ein Wunschtraum der Vollkommenheit in der Natur, der
Harmonie zwischen den Menschen, die Hoffnung
auf ein ewiges Leben.
Zu Alltagsbegriffen gewordene Wšrter wie Einkaufsparadies, Urlaubsparadies suggerieren GlŸck, Zufriedenheit, Befriedigung
aller BedŸrfnisse und WŸnsche. ÒGlŸcksfabrikenÒ und Institutionen wollen uns den Weg zu Paradies und GlŸck zeigen und
erleichtern: Lotterien, Reiseveranstalter, Heiratsvermittler, Religionen, Parteien, revolutionŠre Bewegungen und die schšne
bunte Warenwelt. ... vom Paradies in der Natur und dem eigenen Garten ganz zu schweigen ... Die wenigen Reste unberŸhrter
Natur ... die letzten Paradiese.
Paradiesvorstellungen existieren als Gegenbilder zu der erlšsungsbedŸrftigen Welt ebenso wie als Trugbilder einer von Lifestile
und Konsum gesteuerten Wirklichkeit. KŸnstliche Paradiese bestimmen zunehmend unseren Lebensraum, obwohl sie immer nur
kurzfristige Abkehr von einer unbefriedigenden Gegenwart ermšglichen.
Das verlorene Paradies und die leidvollen Erfahrungen mit der irdischen Welt ...
Die unzulŠngliche Wirklichkeit verlangt nach einer sinnstiftenden Perspektive und einer hoffnungsvollen Vision. Damit werden
existentielle Aspekte des Menschseins berŸhrt, die in immer neuen zeitgemЧen und zeitgebundenen Bildern ihren Niederschlag
gefunden haben. Der Wandel kultureller und sozialer Lebensbedingungen brachte und bringt bis heute stets neue Bilder und
Vorstellungen hervor, in denen diese ãparadiesische WeltÒ ohne Sorgen und MŸhsal anschaulich wird. Die Bandbreite reicht
dabei von blŸhenden Garten und der himmlischen Stadt bis zum abstrakten Licht und Gold.
Was stellen wir uns heute vor? Worin liegt das eigentliche Wesen dieses ãOrtes?Ò Mit welchen Bildern kšnnen wir heute unserer
Hoffnung Ausdruck verleihen? Und wie bringen wir sie mit unserer Lebenswirklichkeit in Einklang? Und wie zerbrechlich sind
diese ãParadieseÒ? Eben warÕs noch ....
Das Paradies ... eine ewige Metapher fŸr GlŸck !?
Die Ausstellung mšchte aus unterschiedlichsten Positionen diese uralte Hoffnung auf eine ãbessere WeltÒ aus dem
Blickwinkel zeitgenšssischer Kunst betrachten.
... neue Blicke auf
einen alten Traum ... dazu mšchten wir Sie herzlich einladen.
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